Wir bringen Bildung in Form

Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

Fachtag: Wir sind die Ermöglicher. Wie Kommunen Lernwelten eröffnen

Aktueller Hinweis: In Anbetracht der Ausbreitung des neuen Coronavirus und der dadurch bestehenden Risiken für Ihre Gesundheit haben wir uns entschieden, den Fachtag auszusetzen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie – vorausgesetzt die Lage lässt dies zu – im Herbst 2020 zum Fachtag begrüßen dürfen!

Lernen ist mehr als der Lehrplan an den Schulen. Wir lernen permanent – nebenbei, zielgerichtet, kreativ und selbstorganisiert. Im Museum, auf dem Schulweg, beim Spaziergang im Park.

All das sind Lernwelten, die Kommunen mitgestalten können. Dafür gilt es, Verborgenes zu entdecken, Einfälle aufzugreifen und Freiräume zu schaffen. Auf unserem Fachtag 2020 wollen wir Lernen erlebbar machen und Wege aufzeigen, wie Kommunen zu Ermöglichern informellen Lernens werden.

Sie arbeiten im Bildungsbereich einer Kommunalverwaltung oder eines Netzwerkes in Mitteldeutschland? Sie sind gespannt auf gelungene Kooperationen und Ideen, die beflügeln? Dann freuen wir uns darauf, mit Ihnen auf unserem Fachtag in Leipzig ins Gespräch zu kommen.

Programm

  • 9:00 Uhr Ankommen und Anmelden
  • 9:30 Uhr Tischgespräche
  • 10:00 Uhr Begrüßung
    Ulrike Richter und Eyk Henze (TransMit) mit einer Geschichte von Alireza Zokaifar
  • 10:30 Uhr Sessions – Runde 1
    - Session 1: Schulweg als Lernweg – eine Ideenwerkstatt
    - Session 2: In Ballenstedt bewegt sich wieder etwas
    - Session 3: Das Non-Formale in der Bildungsberichterstattung
    - Session 4: Lernen im Alter
  • 11:30 Uhr Pause und Wechsel der Räume
  • 11:45 Uhr Sessions – Runde 2
    - Session 5: Steuerung nötig? – Zum Verhältnis von Kommune und Zivilgesellschaft
    - Session 6: Wer? Wie? Wozu? – Kultur vernetzt gedacht
    - Session 7: Mehr als Noten – Berufsbezogene Fähigkeiten sichtbar machen
    - Session 8: Mit Design Thinking auf neue Ideen kommen!
  • 13:00 Uhr Mittagspause
  • 13:40 Uhr Teil zwei der Geschichte von Alireza Zokaifar
  • 14:00 Uhr Sessions – Runde 3
    - Session 9: Lernräume ermöglichen
    - Session 10: Von der Braunkohle zur Bildungslandschaft
    - Session 11: Lernen neu gedacht – oder wie die Schule zu den Sauriern kommt!
    - Session 12: Mit Design Thinking auf neue Ideen kommen! (Wiederholung Runde 2)
  • 15:00 Uhr Pause
  • 15:15 Uhr Diskussion im Fish Bowl „Zusammenspiel. Ermöglicher Kommune – wie geht das?“ Moderation: Matthias Müller, TransMit
    Die Diskussionsrunde „Ermöglicher Kommune – wie geht das?“ führt die Impulse aus den Sessions zusammen und lenkt den Blick auf die Rolle des Bildungsmanagements, der Bildungsanbieter und der Zivilgesellschaft. Alle Beteiligten des Fachtags sind eingeladen, ihre Eindrücke und Erfahrungen zu schildern.
  • 16:00 Uhr Verabschiedung und Ende des Fachtages

Zielgruppe

Der Fachtag richtet sich an Verwaltungsmitarbeitende mitteldeutscher Landkreise und kreisangehöriger Städte und Gemeinden in den Bereichen Bildungsmanagement und -monitoring sowie Integration Neuzugewanderter. Angesprochen sind zudem Mitarbeitende und Leitungen bildungsrelevanter Ämter und Sachgebiete wie Jugendamt, Sozialamt, Schulamt, Kulturamt oder Sportamt sowie Bildungsakteure aus den lokalen Netzwerken. 

Ort und Zeit

Donnerstag 26. März 2020, 9:30-16:00 Uhr
VDI-GaraGe, Karl-Heine-Straße 97, 04229 Leipzig,

Anmeldung

Eine Teilnahme am Fachtag ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Bitte beachten Sie, dass der Fachtag aufgrund der Ausbreitung des neuen Coronavirus bis auf weiteres verschoben werden muss. Eine Anmeldung zum Fachtag ist deshalb zurzeit leider nicht möglich. Wir informieren Sie rechtzeitig, sobald ein neuer Termin für den Fachtag – ohne Risiko für Ihre Gesundheit – gefunden werden konnte.


Die Sessions

Session 1: Schulweg als Lernweg – eine Ideenwerkstatt

Der Schulweg ist mehr als die Strecke zwischen Zuhause und Klassenzimmer. Er birgt Lernwelten, die sich Kinder und Jugendliche eigenständig erschließen können. In kleinen und größeren Alltagsabenteuern entdecken sie sich selbst als aktiven Teil des Straßenverkehrs, der Umwelt und des kollektiven Miteinanders im Stadtteil.

Der tägliche Weg zur Schule schärft die Sinne, fördert Motorik und soziale Kompetenzen, hat aber auch Einfluss auf die Schulleistungen und Gesundheit junger Menschen. Schulwege als Lernwege bieten ein ebenso unterschätztes wie unausgeschöpftes Potenzial als Gestaltungs-Spiel-Raum für Kommunen. Lassen Sie uns gemeinsam darüber nachdenken – der Weg ist das Ziel!  

  • Input- und Ideengeberin: Keya Choudhury, Geschäftsführerin von soulgardenberlin, gestaltet mit uns zusammen die Session und berichtet aus dem Projekt „Wir gestalten unseren Schulweg – Gemeinsam für ein buntes Viertel“.
  • Moderation: Keya Choudhury / Eyk Henze, TransMit
  • Co-Moderation: Katharina Sydow, TransMit

Session 2: In Ballenstedt bewegt sich wieder etwas

Die Menschen auf dem Land werden älter und weniger. Viele sehen sich mit einer gesellschaftlichen Polarisierung und einem schwindenden Zusammenhalt konfrontiert. Der Verein „heimatBEWEGEN“ e.V. aus Ballenstedt in Sachsen-Anhalt begegnet dieser Entwicklung mit attraktiven Lernangeboten und jeder Menge bürgerschaftlichem Engagement.   

Der Verein hat es geschafft, die Menschen vor Ort aufs Neue für das Gemeinwesen zu begeistern. Die „Ballenstedter Runden“ sind ein geglückter Versuch, wieder ins Gespräch zu kommen und konstruktiv miteinander zu streiten, etwa über die Abholzung stadtnaher Waldgebiete oder  Rollenbilder von Mann und Frau. Unterstützung erfährt der Verein durch Sponsoren, den Landkreis Harz und den Menschen vor Ort.

  • Ideen- und Inputgeberin: Nicole Müller, Vorsitzende des Vereins „heimatBEWEGEN“ e.V. Ballenstedt, beschreibt den Weg von der Vision zur Umsetzung. Sie berichtet von Finanzierungsmodellen, der Organisation von Räumlichkeiten, der Rolle des Landkreises und darüber, wie sich Menschen begeistern lassen.
  • Moderation: Alexander Lorenz, TransMit
  • Co-Moderation: Michael Brock, TransMit

Session 3: Das Non-Formale in der Bildungsberichterstattung

Non-formelles Lernen entzieht sich oftmals dem Blick der Statistik. Die meisten Bildungsberichte fokussieren auf die „harten Zahlen“ aus Kita, Schule und Ausbildung. Doch das Lernen außerhalb der pflichtigen Aufgaben ist ein wichtiger und gestaltbarer Teil der Bildungslandschaft.

Wie steht es um Angebote für jungen Eltern? Wie oft gehen Zugewanderte ins Museum? Welchen Sport treiben ältere Menschen? Gehen Jugendliche noch in die Bibliothek? Antworten auf diese und andere Fragen kann und muss das Bildungsmonitoring liefern.

Wie das geht, zeigen die Bildungsberichte der Stadt Nürnberg, die seit 2011 beispielgebend den Fokus auf non-formale Bildung im Rahmen kultureller Angebote und außerschulischer Jugendarbeit legen.

  • Input- und Ideengeber: Dr. Martin Bauer-Stiasny, Fachlicher Leiter des Bildungsbüros in Nürnberg, berichtet über Anlässe, Ziele und die Verwertung der Ergebnisse.
  • Moderation: Oliver Wolff, TransMit
  • Co-Moderation: Ulrike Richter, TransMit

Session 4: Lernen im Alter

Deutschland wird älter. Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind spürbar – auf dem Land und in den Städten. Besonders der Übergang in die Nacherwerbsphase stellt ältere Menschen vor Herausforderungen: Was kommt nach dem beruflichen Alltag? Wie umgehen, mit der neuen Lebenssituation? Was anstellen, mit der freien Zeit.

Kommunen können bei diesen Fragen unterstützen – mit einer Infrastruktur, die ein aktives Altern ermöglicht. Welche Bildungsinteressen Menschen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren in der Stadt und auf dem Land haben, zeigen die Ergebnisse der Studie „Bildung im Alter“ aus Magdeburg. Wie eng Bildung mit Alltagsfragen verknüpft ist und welche Möglichkeiten das SINN-Netzwerk für Ältere bietet, lässt sich gut in der Stadt Ahlen verfolgen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie Lernwelten für Senioren aussehen und welche Rolle Kommunen dabei spielen können.  

  • Ideen und Inputgeberin: Lina Handrek vom Amt für Statistik, Wahlen und demografische Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg stellt Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus der Studie „Bildung im Alter“ vor. Ursula Woltering vom Fachbereich Jugend, Soziales und Integration der Stadt Ahlen berichtet, wie die Kommune Lebensqualität, Teilhabe- und Bildungschancen Älterer verbessert hat.
  • Moderation: Norbert Blauig-Schaaf, TransMit
  • Co-Moderation: Jenny Richter, TransMit

Session 5: Steuerung nötig? – Zum Verhältnis von Kommune und Zivilgesellschaft

Lernangebote aus der Zivilgesellschaft bereichern die Bildungslandschaft. Organisiert von Vereinen, Initiativen und losen Zusammenschlüssen sorgen sie für eine lebendige Kommune. Doch findet das Engagement nicht selten ohne öffentliche Förderung und das Wissen der Kommunalverwaltung statt. Einige Akteure freuen sich über diese Unabhängigkeit, andere wünschen sich Unterstützung, wissen aber nicht, wer helfen kann.  

Wie können beide Seiten zusammenkommen? Auf welche Weise kann eine Kommune die Angebote der Bürgerschaft unterstützen ohne sie einzuengen? Wann reichen Räumlichkeiten und finanzielle Mittel, wann ist aktive Steuerung sinnvoll? Wir fragen nach!    

  • Input- und Ideengeber/innen: Brigitte Manke, Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung, Birgit Schuster, Kommunale Koordinatorin für Neuzugewanderte in der Stadt Erfurt und Dr. Sebastian Bandelin vom Stadtteilladen „Magdelstube“ in Jena-Süd sprechen über das Verhältnis von kommunalen und zivilgesellschaftlichen Bildungsakteuren.  
  • Moderation: Alexander Lorenz, TransMit
  • Co-Moderation: Michael Brock, TransMit

Session 6: Wer? Wie? Wozu? – Kultur vernetzt gedacht

Kulturelle Einrichtungen wie Museen, Theater und soziokulturelle Zentren bereichern die Bildung vor Ort. Will man diese Angebote transparent und im Sinne einer kommunalen Bildungslandschaft aufeinander abgestimmt gestalten, müssen die Akteure in Netzwerken miteinander arbeiten. Hier lassen sich Konzepte austauschen, gemeinsame Strategien entwickeln und das zukünftige Mitein-ander festschreiben. 

Der „Jour fixe kulturelle Bildung“ in Leipzig ist ein solches Netzwerk. Unter der Leitung des Kulturamtes kommen hier die Kultureinrichtungen der Stadt zusammen. 2009 als Austauschforum zu unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen gestartet, setzen die Akteure heute eigene Themen, die sie bearbeiten und gemeinsam nach vorne bringen. In der Session erfahren Sie mehr zur Arbeitsweise und Zielsetzung des Netzwerkes.

  • Input- und Ideengeberin: Wiebke Pranz, Fördergebiet Kulturelle Bildung im Kulturamt der Stadt Leipzig, koordiniert das Netzwerk „Jour fixe kulturelle Bildung“.
  • Moderation: Ulrike Richter, TransMit
  • Co-Moderation: Dr. Cornelia Leser, TransMit

Session 7: Mehr als Noten – Berufsbezogene Fähigkeiten sichtbar machen

Lernbereitschaft, Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit – das sind nur einige der Anfor-derungen unserer modernen Arbeitswelt. Diese Kompetenzen werden jedoch zumeist abseits formaler Bildung angeeignet und lassen sich nur schwer in Zeugnissen abbilden.
 
In den letzten Jahren sind deshalb zahlreiche Verfahren zum Nachweis informell und non-formal erworbener Fähigkeiten erprobt worden. Doch ein einzelnes konnte sich bisher nicht durchsetzen. Von der AgenturQ wurde ab 2015 der „AiKomPass“ entwickelt. Das Tool erfasst die Kompetenzen von Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie – eine Branche, für die ein erheblicher Fachkräftemangel prognostiziert wird. Wie das Instrument funktioniert und welche Rolle es in der kommunalen Bildungslandschaft spielen könnte, erfahren Sie in dieser Session.    

  • Input- und Ideengeber: Dr. Stefan Baron von der AgenturQ beschreibt die Entwicklung, Funktionsweise und das Einsatzgebiet des „AiKomPass“. 
  • Moderation: Sarah Beierle, TransMit
  • Co-Moderation: Matthias Müller, TransMit

Session 8 und 12 (Wiederholung): Mit Design Thinking auf neue Ideen kommen!

Sie stehen vor einem komplexen Problem, einer wichtigen Fragestellung – einer Nuss, die es ge-meinsam zu knacken gilt? Dann lohnt ein Blick in das Design Thinking. Der Ansatz ist Prozessmodell, Methodenkoffer und Haltung zugleich. Er bietet die Chance, die vorhandene Expertise aller Beteiligten schnell und unkompliziert zu nutzen.
In unserer 60-minütigen Session erhalten Sie in kurzer Zeit hilfreiche Ideen und praktikable Vorschläge, wie Sie aktuelle Herausforderungen meistern können. Anhand der sechs Phasen des Design Thinking erlernen Sie die Methode im Schnelldurchlauf. Sie bringen eine konkrete Frage mit in die Runde und nehmen Lösungsvorschläge für Ihre Arbeit mit nach Hause. Eine Session mit viel Austausch, neuen Ideen und Spaß am gemeinsamen Denken.

  • Input- und Ideengeberin: Romy Möller, Initiative Neues Lernen e.V.

Session 9: Lernräume ermöglichen

Jenseits von zu Hause, Schule und Arbeitsplatz braucht es einen – wie der Soziologe Ray Oldenburg ihn nennt – dritten Ort, an dem jeder willkommen geheißen wird unabhängig von Herkunft und Status. Einen Raum ungezwungener Kommunikation, wo man sich wohlfühlt und zu nichts verpflichtet wird außer zu gegenseitigem Respekt.

Bibliotheken sind solche Orte. Nahezu flächendeckend vorhanden, bieten sie ein enormes Potenzial, das Miteinander neu zu denken. Die Leipziger Stadtbibliothek hat das erkannt. Mit Unterstützung des Programms „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ und der Bürgerstiftung wurde hier das „LeipzigZimmer“ ins Leben gerufen – ein Freiraum, den die Bürger/innen selbst gestalten, wo sie sich ausprobieren, Wissen und Ideen miteinander teilen können. Ein dritter Ort, der Menschen und Institution verändert.

  • Input- und Ideengeber/innen: Hassan Soilihi Mzé von der Kulturstiftung des Bundes, Susanne Metz, Leiterin der Städtischen Bibliotheken, und Angelika Kell, Geschäftsführender Vorstand der Bürgerstiftung berichten über ihre Vorstellungen, Ziele und ersten Erfahrungen mit dem „LeipzigZimmer“.
  • Moderation: Eyk Henze, TransMit
  • Co-Moderation: Dr. Anne Walde, TransMit

Session 10: Von der Braunkohle zur Bildungslandschaft

Die Zentralwerkstatt Pfännerhall am Geiseltalsee ist Teil der Industriekultur in einer vom Bergbau geprägten Region. Von diesem Ort ausgehend, eröffnen sich Lernwelten in die gesamte Region für Menschen unterschiedlichen Alters. Dieser Ort hat in kürzester Zeit diverse Transformationsprozesse erlebt und es gelingt ihm, aus der Tradition heraus Zukunft zu gestalten.

Die Pfännerhall ist nach Abschluss der Sanierung 2001 ein vielseitiger Lernort, der Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Formaten einlädt, auf den Spuren der berühmten Geiseltalfossilien unterwegs zu sein. Sie erkunden die Geschichte des Braunkohlebergbaus und setzen sich künstlerisch mit Natur und Landschaft auseinander. Lernen Sie in der Session den Lernort Pfännerhall kennen und erfahren Sie, welche Rolle er in der lokalen Bildungslandschaft im Saalekreis einnimmt.

  • Input- und Ideengeber: Prof. Dr. Peter Luckner, Leiter des Zentrums für Zukunftstechnologie, Kunst und Design - Vorstandsvorsitzender Zentralwerkstatt Pfännerhall e.V. stellt Wandel und heutige Vielfalt des Lernortes am Geiseltalsee vor. 
  • Moderation: Norbert Blauig-Schaaf, TransMit
  • Co-Moderation: Dr. Cornelia Leser, TransMit

Session 11: Lernen neu gedacht – oder wie die Schule zu den Sauriern kommt!

Was haben Saurier und non-formale Bildung gemeinsam? Beides finden Sie in einem Jenaer Waldstück. In einer Kooperation zwischen Kommunalservice Jena Stadtforst und der rooom AG ist hier ein Saurierpfad entstanden, den die Besucher/innen in verschiedenen Stationen erkunden können. Informationen, Mitmachangebote, Sauriernachbildungen und mit Augmented Reality in die Umge-
bung projizierte Saurier laden zum Lernen im Vorbeigehen ein.  

Neben der kostenfreien Nutzung für Privatpersonen gibt es spezielle Angebote für Schulklassen in und außerhalb der Ferien. In der Session erfahren Sie, wie die Kooperation mit den Schulen verläuft, welche Rolle die Stadt Jena bei der Realisierung des Projekts spielt und wie sich die Tiere auch auf dem Fachtag in Leipzig zum Leben erwecken lassen.

Input- und Ideengeber: Peter Elstner und Annelie Herrmann von der rooom AG geben Einblicke in den Saurierpfad und in die Kooperationen, die ihn möglich machen.
Moderation: Sarah Beierle, TransMit
Co-Moderation: Franciska Mahl, TransMit