Wir bringen Bildung in Form

Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

Fachtag 2019: Landmarke Bildung

Landmarken sind weithin sichtbare Punkte in der Landschaft. Sie fallen ins Auge und geben Orientierung. Wir wollen zeigen, dass auch Bildung zur Landmarke werden kann – wegweisend für die Menschen und Orte abseits der großen Städte.

Auf unserem Fachtag 2019 nehmen wir dazu die kommunale Bildungsarbeit im ländlichen Raum in den Blick: Es erwartet Sie am Vormittag ein einführender Vortrag zur Spezifik ländlicher Räume von Dr. Patrick Küpper vom Johann Heinrich von Thünen-Institut. Für den Nachmittag haben wir vier parallel stattfindende Foren zu wichtigen Arbeitsfeldern des Bildungsmanagements in Landkreisen vorbereitet. Es geht um Chancen der Schulplanung, Lernen im Alter, Angebote für Erwachsene und die Zusammenarbeit mit kreisangehörigen Gemeinden.

Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren und aus guten Beispielen Inspiration schöpfen!

Forum 1: Chancen der Schulplanung in ländlichen Räumen

Kleine Schulen, lange Schulwege und Gemeinden, die um ihre Schule bangen - das sind Herausforderungen, die häufig mit dem Leben auf dem Land verbunden werden. Dabei bietet die Schulplanung in ländlichen Regionen auch Chancen für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft. Nur wie können Landkreise, Gemeinden und schulische Akteure diese nutzen und wie kann ein kommunales Bildungsmanagement dabei unterstützen?

Inputs:

  • Dr. Anja Reinermann-Matatko, SEP – Beratung, Büro für demografische Analysen und Schulentwicklungsplanung
  • Michael Döring, Bürgermeister Lehesten a.D., Mitglied des Kreistages Saale-Holzlandkreis

Impuls und Moderation: Dr. Anne Walde und Matthias Müller, TransMit

Forum 2: Die Zukunft der Erwachsenenbildung auf dem Land

Als anerkannte vierte Säule im Bildungssystem bietet die Erwachsenenbildung Anlässe für die persönliche Entwicklung und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch zählt gerade sie nicht zu den drängenden Bildungsmanagement-Aufgaben in den Landkreisen. Liegt es vielleicht daran, dass die Erwachsenenbildung als das an Akteuren, Zuständigkeiten, Fördermodalitäten am wenigsten zu durchschauende Arbeitsfeld gilt? Könnte nicht in der Abstimmung zwischen etablierten Trägern und freien Initiativen, die individuelle Bedarfe wecken und alternative Formate entwickeln, eine Chance für die Erwachsenenbildung auf dem Land liegen?

Inputs:

  • Prof. Dr. Stephan Beetz und Friederike Haubold, Wiss. Mitarbeiterin, Hochschule Mittweida, Soziale Arbeit
  • Nicolle Wundrich, Programmbereichs- und Regionalstellenleiterin der Kreisvolkshochschule Landkreis Potsdam-Mittelmark in Bad Belzig

Impuls und Moderation: Ulrike Richter und Alexander Lorenz, TransMit

Forum 3: Alter(n) im ländlichen Raum

Das Thema Alter(n) im ländlichen Raum wird oft negativ diskutiert: Junge Menschen verlassen den Ort, zurück bleibt, wer im Alter nicht mehr mobil sein kann. Förderprogramme und Modellprojekte, die auf neue mobile Angebote, die Unterstützung durch Ehrenamt und Familie setzen, sollen dieser Entwicklung entgegensteuern. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es nicht auch ein spezifisches Wissen und spezielle Bildungsangebote für ältere Menschen braucht, wenn diese künftig digitale Angebote wie die Telemedizin, oder Unterstützungsmöglichkeiten professioneller Dienste, des Ehrenamts, der Nachbarschaft und der Familie nutzen möchten?

Inputs:

  • Dr. Tim Hoppe, Leiter des Amtes für Statistik, Wahlen und demografische Stadtentwicklung in Magedeburg und Lina Handrek, Leiterin des Projektes „Bildung und Lernen im Alter II“

Impuls und Moderation: Jenny Richter und Michael Brock, TransMit

Forum 4: Kreisangehörige Städte und Gemeinden - Bildungspartner für Landkreise?

Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung sind sowohl Landkreise als auch kreisangehörige Städte und Gemeinden mit Bildungsaufgaben befasst. Mit individuellen Perspektiven, Ressourcen und Möglichkeiten verfolgen beide ein gemeinsames Ziel: eine an den Bedarfen der Menschen vor Ort ausgerichtete Bildungslandschaft zu entwickeln, die gute Lebensbedingungen bietet und dazu beiträgt, die Menschen in der Region zu halten. Doch wie kann dem Bildungsmanagement der Kreise eine partnerschaftliche Einbeziehung kreisangehöriger Städte und Gemeinden gelingen?

Inputs:

  • Dr. Claudia Böhm-Kasper, Koordinatorin Bildungsmonitoring im Kreis Lippe
  • Annett Hellwig, Leiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Tourismus im Saalekreis und Steffen Schmitz, Bürgermeister der Stadt Braunsbedra
  • Veit Urban, Vorstand des Vereins Land.Leben.Kunst.Werk e.V. in Quetzdölsdorf

Impuls und Moderation: Dr. Cornelia Leser und Norbert Blauig-Schaaf, TransMit

Zielgruppen

Der Fachtag richtet sich an Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mitteldeutscher Landkreise und kreisangehöriger Städte und Gemeinden in den Bereichen Bildung, Schulplanung, Volkshochschulen und Seniorenarbeit. Insbesondere Leiterinnen und Leiter der Dezernate, Ämter und Fachbereiche mit Bezug zum lebenslangen Lernen sprechen wir an. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenbüros und -organisationen, von Stiftungen, Bildungsträgern und freien Initiativen sind ebenfalls herzlich willkommen.

Programm

  • 10:30 Uhr Ankommen
  • 11:00 Uhr Begrüßung
    Landrat Uwe Melzer, Landkreis Altenburger Land
  • 11:30 Uhr Vortrag: Ländliche Räume, demografische Entwicklungen und Bildung
    Dr. Patrick Küpper, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Johann Heinrich von Thünen-Institut
  • 12:30 Uhr Mittagspause
  • 13:30 Uhr 4 parallel stattfindende Foren - Inputs, Impulse, Diskussion
  • 16:00 Uhr Zeit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen
  • 17:00 Uhr Ende

Das Programmheft zum Fachtag „Landmarke Bildung“ finden Sie hier zum Download (PDF).

Zeit und Ort

Mittwoch, 10. April 2019, 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Landratsamt des Landkreises Altenburger Land, Lindenaustr. 9, 04600 Altenburg

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 1. April 2019 unter Angabe Ihres Wunschforums ausschließlich über unser Online-Formular an:

Anmeldung TransMit-Fachtag „Landmarke Bildung“

Falls Sie wider Erwarten doch nicht teilnehmen können, bitten wir um frühzeitige Mitteilung, damit wir den Platz anderweitig vergeben können.

Eine Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort und Busfahrpläne finden Sie hier zum Download (PDF).

Teilnahmebedingungen

Mit Ihrer Anmeldung erkennen Sie die folgenden Allgemeinen Teilnahmebedingungen an.

Der Fachtag ist eine öffentliche Veranstaltung der Transferagentur Mitteldeutschland. Die Teilnahme und die Verpflegung sind kostenlos. Reisekosten können nicht übernommen werden.

Teilnehmerplätze

Die Zahl verfügbarer Teilnehmerplätze für Veranstaltungen der TransMit ist begrenzt.

Anmeldung

Melden Sie sich bitte zu den Veranstaltungen ausschließlich über das Online-Formular auf der Internetseite der TransMit an. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der Transferagentur berücksichtigt; besondere Auswahlverfahren für bestimmte Veranstaltungen bleiben davon unberührt. Sie erhalten eine verbindliche Bestätigung nach Eingang Ihrer Anmeldung. Haben Sie besondere Anforderungen an die Organisation der Veranstaltung, kontaktieren Sie uns bitte.