Wir bringen Bildung in Form

Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

Handreichungen

Aus unseren Veranstaltungen sind sie nicht mehr wegzudenken: unsere Handreichungen zu ausgewählten Themen des kommunalen Bildungsmanagements. Neben vertiefenden Informationen und Literaturhinweisen liefern sie Beispiele, Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Ihren Arbeitsalltag.

Die Themen der Handreichungen reichen von einer allgemeinen Einführung in die Grundbegriffe des Bildungsmanagements über die Planung eigener Erhebungen bis zur Gestaltung des frühen Übergangs von der Kita in die Grundschule.

Alle bislang erschienenen Handreichungen können Sie hier einsehen und als PDF herunterladen. Freuen Sie sich auf weitere ausgewählte Themen - als gedrucktes Exemplar auf einer unserer nächsten Veranstaltungen und hier als Download für Sie bereitgestellt!

Einführung in das kommunale Bildungsmanagement

Vielfältige und passende Bildungsangebote vorzuhalten, lohnt sich für jede Kommune, ob Stadt oder Landkreis. Denn eine ausgewogene Bildungslandschaft gilt nicht nur als Standortfaktor, sondern auch als Indikator für die Zukunftsfähigkeit einer Region. Mit Bildungsmanagement ist den Kommunen ein Instrument an die Hand gegeben, mit dem sie ihr Bildungsgeschehen zu einem abgestimmten System entwickeln können. Dafür bringt es die notwendigen Akteure zusammen und verknüpft ihre Angebote in einer Bildungslandschaft, die zum Bleiben einlädt.

Die Handreichung gibt Ihnen einen Überblick über die zentralen Elemente des Bildungsmanagements – strategische Zielsetzung, Koordination und Steuerung, Kooperation, Bildungsmonitoring, Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit sowie Partizipation –, die als Teilkomponenten eines abgestimmten Gesamtkonzeptes stark ineinander greifen.

 

Herunterladen (pdf)

Bildungsleitbild

Ein kommunales Bildungsmanagement benötigt strategische Zielsetzungen, an denen die unterschiedlichen Akteure, die an der Gestaltung der kommunalen Bildungslandschaft beteiligt sind, ihr Handeln ausrichten können. Ein gemeinsames Bildungsleitbild macht aus Einzelkämpfern Mitstreiter. Es trägt zu einem ressortübergreifenden Verantwortungsbewusstsein und zu einem Bildungsverständnis bei, das sich am Ideal des Lebenslangen Lernens orientiert. Die Bildungsakteure nutzen das Bildungsleitbild als verbindliche Arbeitsgrundlage und stimmen ihre Bildungsaktivitäten darauf ab. Nach außen macht es deutlich, welchen Stellenwert Bildung in der Kommune einnimmt.

Die Handreichung informiert Sie über die Zielsetzung und Inhalte eines Bildungsleitbildes und bietet einen Einblick in den Prozess der Leitbildentwicklung. Empfehlungen, die Darstellung eines exemplarischen Leitbildprozesses und ein Praxisbeispiel machen Ihnen den Prozess anschaulich.

 

Herunterladen (pdf)

Koordinierungsstelle im kommunalen Bildungsmanagement

Ein Kerngedanke im kommunalen Bildungsmanagement ist es, Bildungsaktivitäten und -akteure zentral zu koordinieren. Für diese Aufgabe hat sich eine eigenständige Koordinierungsstelle in der Kommunalverwaltung bewährt. Sie übernimmt das operative Geschäft und hält die Fäden im Bildungsbereich an zentraler Stelle zusammen. Die eingerichtete Verwaltungseinheit übernimmt die Rolle als Prozessbegleiter und »Kümmerer«. Sie leitet und koordiniert das Tagesgeschäft und setzt um, was in Steuerungsgremien strategisch auf den Weg gebracht wurde.

Die Handreichung gibt Ihnen Einblicke in die Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte einer solchen Koordinierungsstelle, Hinweise zu ihrer organisatorischen Anbindung und weitere nützliche Empfehlungen. Als Praxisbeispiel stellen wir Ihnen das Sachgebiet Bildung des Landkreises Barnim vor.

 

Herunterladen (pdf)

Netzwerke für Bildung aufbauen und koordinieren

Bildung wird von vielen verschiedenen Akteuren in der Region gestaltet. Damit die Angebote zwischen den Institutionen abgestimmt laufen, übernimmt das kommunale Bildungsmanagement den Auftrag, funktionierende Strukturen für das Zusammenwirken zu schaffen. Eine etablierte Form der Zusammenarbeit ist die Netzwerkarbeit. In Netzwerken können Schnittstellen ausgelotet, Kompetenzen konzentriert, ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt und Entscheidungen getroffen werden.

Die Handreichung informiert Sie über Akteure, die ein kommunales Bildungsmanagement einbinden sollte und wie deren Vernetzung in verschiedenen Arbeitsgremien organisiert werden kann. Darüber hinaus geben wir Ihnen einige Empfehlungen für eine gelingende Vernetzung und stellen ein Beispiel aus der Praxis vor: das Regionale Bildungsforum des Landkreises Görlitz.

 

Herunterladen (pdf)

Bildungskonferenzen erfolgreich durchführen

Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, welche nur gelingen kann, wenn die Bildungs-institutionen und öffentlichen Entscheidungsträger auch auf kommunaler Ebene eng zusammenwirken und Bürger/innen als Mitgestaltende einbeziehen. Doch wie ist es möglich, alle Akteure zusammenzuholen und in der Kommune neue Impulse für die lokale Bildungslandschaft anzuregen?

Ein spannendes Instrument für einen solchen Austausch ist eine Bildungskonferenz. Sie bietet die Möglichkeit, innerhalb der Kommune ein gemeinsames Verständnis für Bildung zu initiieren und nach außen zu tragen. Die Handreichung stellt Ihnen die Bildungskonferenz als Begegnungsraum für Bildungsakteure und bildungsinteressierte Bürger/innen vor und gibt Ihnen Tipps für die Durchführung einer solchen Veranstaltung. Als Beispiel aus der kommunalen Praxis haben wir für Sie die Bildungskonferenz des Landkreises Elbe-Elster ausgewählt.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Kommunales Bildungsmonitoring – Von Daten zu Taten

Ein kommunales Bildungsmanagement braucht verlässliche Daten zum Bildungsgeschehen. Nur so können zielgerichtet bildungspolitische Entscheidungen getroffen und geeignete Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Kommunales Bildungsmonitoring schafft hierfür die Grundlage. Die kontinuierliche Datenanalyse macht das Bildungsgeschehen in der Kommune erst transparent, Problemlagen und Handlungsbedarfe können frühzeitig erkannt und darauf entsprechend reagiert werden.

Für den Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings haben sich feste Arbeitsschritte bewährt, die Ihnen die Handreichung näher erläutert. Außerdem gibt sie Ihnen einen Überblick über verschiedene Produktformen und Indikatoren, auf die sich ein kommunales Bildungsmonitoring stützt. Eine Hilfestellung bei der Auswahl von Indikatoren gibt Ihnen dabei der Anwendungsleitfaden. Als Praxisbeispiel stellen wir Ihnen das Bildungsmonitoring des Landkreises Osnabrück vor.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Kleinräumige Daten – Bildungsdaten gewinnen

Wie kann es gelingen, dass die Menschen die ortsansässigen Bildungsangebote wahrnehmen? Wie wirken Bildungseinrichtungen in ihrem Umfeld? Diese und ähnliche Fragen zum Bildungsgeschehen in den Kommunen stehen im Zentrum des kommunalen Bildungsmanagements in Hinblick auf sozialräumliche Entwicklungen. Um passgenaue Antworten darauf geben zu können, ist es oftmals notwendig, sich genauer mit den Bedingungen vor Ort auseinanderzusetzen und die Bildungssituation kleinräumig zu betrachten.

Die Handreichung widmet sich dem Zusammenspiel von Bildungsmanagement und der Bereitstellung von kleinräumigen Daten durch das Bildungsmonitoring und zeigt anhand mehrerer Praxisbeispiele, wie Bildungsangebote durch eine kleinräumige Betrachtungsweise besser an die Bedarfe vor Ort angepasst werden können.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Eigene Erhebungen planen

Wie weiter? Vor dieser Frage stehen junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit. Ihre Wahlmöglichkeiten sind dabei wesentlich durch die Rahmenbedingungen des regionalen Arbeitsmarktes strukturiert und vorbestimmt. Hält dieser nicht ausreichend Ausbildungsstellen vor oder sind die Ausbildungsangebote in anderen Regionen attraktiver, sind viele Jugendliche bereit in andere Städte oder Bundesländer zu ziehen. Aber wie kann man den beruflichen Wünschen und Bedürfnissen von jungen Menschen als Kommune entsprechen, um sie vor Ort zu binden?

Nicht immer liefert das kommunale Bildungsmonitoring Antworten auf solche spezifischen Fragestellungen. Wenn sich die Erkenntnisbedarfe nicht mit den vorhandenen Daten decken lassen, kann es sinnvoll sein, den Datenbestand zu erweitern und gegebenenfalls selber Daten zu erheben. In unserer Handreichung schlüsseln wir diesen Forschungsprozess für Sie auf und legen Ihnen Schritt für Schritt dar, welche Aufgaben in den verschiedenen Phasen auf Sie zukommen.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Bildungspolitische Ziele mit Hilfe von Indikatoren abbilden

Im Bereich der Bildung gibt es in jeder Kommune Themen, die als besonders bedeutend eingestuft werden und im Mittelpunkt der politischen und öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Diese zentralen Themen werden vielfach in der strategischen Entwicklung der Kommune aufgegriffen und dort mit bildungspolitischen Zielen untersetzt. Für eine fortlaufende Entwicklung der Bildungsziele einer Kommune sind Rückmeldungen über die Zielerreichung maßgeblich. Sie liefern Hinweise auf die Qualität der strategischen und operativen Arbeit und regen damit Diskussionsprozesse zur weiteren Entwicklung der Bildungslandschaft an.

Die Handreichung stellt Ihnen die Operationalisierung von Bildungszielen als einen Prozess vor, der unter dem Primat der Kommunikation und Verständigung steht. Es wird deshalb nicht nur erläutert, welche theoretischen und methodischen Probleme Sie in den einzelnen Phasen dieses Prozesses lösen müssen, sondern auch gezeigt, worin genau Gesprächsanlässe bestehen und warum Sie stets weitere Akteure in Ihre Arbeit einbinden sollten.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Bildung à la carte - Informationen raumbezogen darstellen

Wer im kommunalen Bildungsmonitoring erfolgreich sein will, bereitet Bildungsinformationen nicht nur in Tabellen und Diagrammen auf, sondern verknüpft sie mit raumbezogenen Daten und stellt sie in Karten anschaulich dar. Ob es die Oberbürgermeisterin ist, die einen schnellen Überblick über die jungen Stadtteile möchte oder ob es Eltern sind, die für ihr Kind auf der Suche nach der richtigen Kita sind. In jedem dieser Fälle werden Informationen in ein räumliches System gebracht, welches schnelle Orientierung in der Fläche bietet.

Die Handreichung »Bildung à la carte - Informationen raumbezogen darstellen« informiert über Vorteile von kartenbasierten Darstellungen im Bildungsbereich und gibt eine Einführung, was unter »Geografischen Informationssystemen« (GIS) zu verstehen ist. Anhand von konkreten Beispielen wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten thematische Karten und Informationsportale zur Darstellung von Bildungsinformationen bieten können.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Kommunale Bildungsberatung

Die Gestaltung von Bildungs- und Berufsbiografien liegt heute weitgehend in der Hand jedes und jeder Einzelnen. Dies beginnt bei der Entscheidung über die Schullaufbahn, geht über die Wahl einer Berufsausbildung oder eines Studiums bis zur Teilnahme an einer Weiterbildung oder an einer Umschulung. Die Bildungsberatung kann bei der Fülle von Angeboten in der kommunalen Bildungslandschaft Orientierung schaffen. Sie nimmt die Anliegen der Ratsuchenden auf und leitet sie an fachkundige Beratungseinrichtungen weiter. Sie erleichtert Zugänge und bringt Bildungsakteure zusammen.

Die Bildungsberatung erfüllt damit im kommunalen Bildungsmanagement eine Lotsenfunktion, von der letztlich alle Akteure in der kommunalen Bildungslandschaft und vor allem die Menschen vor Ort profitieren. Die Handreichung informiert Sie über Ziele, Wirkungen, Themen und Handlungsfelder - nimmt aber auch die Grenzen kommunaler Bildungsberatung in den Blick.

 

Herunterladen (pdf)   Bestellen (kostenlos)

Bildungsübergänge – Der Übergang von der Kita in die Grundschule

Jeder Mensch erlebt in seinem Lebensverlauf zahlreiche Bildungsübergänge. Übergänge meinen dabei Lebensphasen, welche mit einschneidenden Veränderungen der persönlichen Lebenssituation einhergehen können. Bildungsübergänge stellen daher besondere Anforderungen an das individuelle Bewältigungsvermögen sowie an die beteiligten Bildungsinstitutionen. Ein besonders wichtiger Bildungsübergang ist der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule. Frühkindliche Bildungserfahrungen gelten als wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lebenslanges Lernen. Darüber hinaus legt eine gelingende Gestaltung des Übergangs den Grundstein für eine Kontinuität in der individuellen Bildungsbiografie.

Die Handreichung nimmt diesen wichtigen Bildungsübergang näher in den Blick und zeigt auf, wie mit der Gestaltung eines möglichst nachhaltigen Übergangsmanagement die Qualität des Übergangs sowie die regionalen Kooperationen und Netzwerkstrukturen innerhalb der Kommune verbessert werden können.

 

Herunterladen (pdf)