Wir bringen Bildung in Form

Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

31.01.2018

Wissenschaftliche Begleitung verlängert

Unter dem Titel „Implementation von Transferagenturen als regionale Innovationszentren“ (InterTransRegio) werden Prof. Dr. Sloane und sein Team von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn die Transferagenturen auch in ihrer zweiten Förderphase (2018- 2022) wissenschaftlich begleiten. Das Hauptaugenmerk ihrer Forschung liegt auf der Frage, wie die Begleitung der Kommunen durch die Transferagenturen weiter verbessert werden kann.

Hand in Hand mit der Bewilligung der zweiten Förderphase der Transferagenturen, verlängerte das zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auch die wissenschaftliche Begleitung des Projektes durch die Universität Paderborn. Schon seit 2014 wirkt der Arbeitsbereich des Wirtschaftspädagogen Prof. Dr. Sloane eng mit den neun Transferagenturen im gesamten Bundesgebiet zusammen. Fachliche Unterstützung erhalten sie dabei vom langjährigen Kooperationspartner des Arbeitsbereichs, Prof. Dr. Euler von der Universität St. Gallen.

Die Aufgabe der Forschenden ist es, die Rolle der Transferagenturen bei der Entwicklung eines Bildungsmanagements in den Kommunen zu ermitteln und Hinweise für die praktische Arbeit vor Ort zu geben. Dazu führen die Paderborner Wirtschaftspädagogen Befragungen zur Zusammenarbeit der Transferagenturen mit den Kommunen durch. Interviews mit Mitarbeitenden der Transferagenturen beleuchten die andere Seite des Beratungsprozesses und komplettieren das Gesamtbild. In Arbeitstreffen entwickeln die Experten aus Wissenschaft und Beratungspraxis dann gemeinsam Konzepte und Instrumente für die passgenaue Begleitung der Kommunen. Nicht zuletzt wird auch die Frage zu beantworten sein, wie die Bemühungen aller Mitwirkenden zur Etablierung eines kommunalen Bildungsmanagements nachhaltig verankert werden können.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und viele kritische und konstruktive Gespräche mit Prof. Dr. Sloane und seinem Team.