Wir bringen Bildung in Form

Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

24.04.2020

Neue Ausgabe von „TransMit plus“ erschienen

Sozialplanung und Bildungsmanagement gehen mit ihrem querschnittlichen Grund­verständnis vergleichbar an Planungsprozesse heran. Insofern liegt der Vorteil einer Kooperation beider Bereiche auf der Hand. In unserer zweiten Ausgabe von TransMit plus „Kommunale Planungsprozesse unter dem Fokus Bildung“ wollen wir zeigen, wie Sozialplanung, Bildungsmonitoring und -management durch gemeinsame Planungsprozesse voneinander profitieren können.

In der ersten Ausgabe unserer neuen Publikationsreihe TransMit plus sind wir der Frage nachgegangen, wie es den Mitarbeitenden des kommunalen Bildungsmanagements gelingt, Anschlüsse zur Diskussion und Weiternutzung der Monitoringergebnisse in Kommunalpolitik und -verwaltung herzustellen. Die Bedeutsamkeit von gemeinsamen kommunalen Planungsprozessen war dabei ein zentrales Ergebnis.

In unserer aktuellen Ausgabe tragen wir diesem Ergebnis Rechnung und widmen uns der Frage, inwiefern Konzepte der (integrierten) Sozialplanung für das kommunale Bildungsmanagement fruchtbar gemacht werden können und wie wiederum die (integrierte) Sozialplanung vom kommunalen Bildungsmanagement profitieren kann.

Dazu führt im ersten Beitrag der Broschüre der Mannheimer Stadtsoziologe und Sozialplaner Walter Werner zunächst in die Methoden und Standards der integrierten Sozialplanung und -berichterstattung ein und zeigt Schnittstellen zum kommunalen Bildungsmonitoring und Bildungsmanagement auf.

Daran schließen sich zwei Beispiele aus Thüringer Kommunen an: Christiane Maurer, Planungskoordinatorin für Integrierte Sozialplanung aus dem Landkreis Sömmerda, und Stefanie Teichmann, Bildungsmanagerin im Team Integrierte Sozialplanung der Stadt Jena, zeigen auf, wie das kommunale Bildungsmanagement strukturell in eine Stabsstelle für Integrierte Sozialplanung eingebunden werden kann und welcher Mehrwert sich hieraus ergibt.

Einen Überblick darüber, wie weitere Kommunen, die mit TransMit zusammenarbeiten, in diesem Themenfeld aufgestellt sind, liefern die Ergebnisse einer Onlinebefragung.

Der abschließende Beitrag von Jenny Richter, Leiterin der Transferagentur Mitteldeutschland, führt die Erkenntnisse und Gelingensbedingungen einer Zusammenarbeit von kommunalen Planungsbereichen zusammen und entwirft einen idealtypischen Prozess einer Bildungsplanung.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und bedanken uns vor allem bei Christiane Maurer, Stefanie Teichmann und Walter Werner, die mit ihren Beiträgen maßgeblich zu dieser Broschüre beigetragen haben. Gespannt sind wir auf Ihre Resonanz und freuen uns, wenn Sie uns Ihre Eindrücke sowie gern auch kritischen Hinweise mitteilen!


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Die zweite Ausgabe von „TransMit plus“ ist unseren zielvereinbarten Kommunen bereits auf dem Postweg zugestellt worden. Sie können darüber hinaus die Printausgabe über das Bestellformular anfordern oder die Onlineausgabe als PDF herunterladen.