Wir bringen Bildung in Form

Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

01.07.2020

Mit Bildung die Zukunft vor Ort gestalten

Mit dem heutigen Tag nehmen die Kompetenzzentren „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Kommunen“ und „Bildung im Strukturwandel“ in den drei Braunkohlerevieren Lausitzer Revier, Rheinisches Revier und Mitteldeutsches Revier ihre Arbeit auf. Damit unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Kommunen bei innovativer Bildungsarbeit vor Ort. Beide Zentren bauen auf der erfolgreichen Arbeit der vom BMBF geförderten Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement auf.

Das Kompetenzzentrum „Bildung im Strukturwandel“ (Laufzeit: 2020-2022) unterstützt die Kommunen und Regionen in den drei Braunkohlerevieren (Lausitzer Revier, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier) zukünftig dabei, ihren Bürgerinnen und Bürgern in allen Lebensphasen hochwertige und passgenaue Bildungsangebote zu machen. Ziel ist es, die dafür nötigen Bildungsangebote und -strategien als Teil des Strukturwandels zu erarbeiten. In jedem der Braunkohlreviere ist ein Netzwerkbüro angesiedelt. Diese sind in regionale Gremien zum Strukturwandel eingebunden. Zudem erarbeiten sie ein regionales Bildungsmonitoring, das unter anderem Daten zu Demographie, Wirtschaft und vorhandenem Bildungsangebot einbezieht und als Grundlage für die Gestaltung neuer Bildungskonzepte im Strukturwandel dient.

Das Kompetenzzentrum ist im Rheinischen Revier beim Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA), im Mitteldeutschen Revier beim Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI) und im Lausitzer Revier bei der kobra.net, Kooperation in Brandenburg gGmbH, angesiedelt.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stärkt das Wissen über nachhaltige Verhaltensweisen und vermittelt Handlungsstrategien für die globalen – ökologischen, ökonomischen und sozialen – Herausforderungen unserer vernetzten Welt. Nach fünf erfolgreichen Jahren UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE startet die UNESCO nun ihr neues Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs“ – kurz „ESD for 2030“. Die in Deutschland bereits in den letzten Jahren unter Federführung des BMBF erfolgreich aufgebauten Strukturen für BNE werden auch im neuen Programm weitergeführt.

BNE soll daher stärker als bisher von den Kommunen in den örtlichen Bildungseinrichtungen verankert werden. Dieses Ziel wird vom neuen Kompetenzzentrum „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Kommunen“ (Laufzeit: 2020-2023) unterstützt und begleitet. Ein Verbund, bestehend aus dem Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI), dem Trägerverein Kommunales Bildungsmanagement Niedersachsen e.V. (TV NDS) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ), bildet das neue BNE-Zentrum.

Ausgehend von den vier Standorten, Leipzig, Halle, München und Osnabrück werden bis zu 50 Kommunen bundesweit dabei unterstützt, Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungseinrichtungen vor Ort zu vermitteln – von der Kita bis zur Volkshochschule. BNE soll Kinder und Erwachsene befähigen, die Auswirkungen des eigenen Handelns zu erkennen und ihnen so verantwortungsbewusste Entscheidungen ermöglichen. Das Ziel ist eine Gesellschaft, die das Wohlergehen auch zukünftiger Generationen im Blick behält. Zu den vielfältigen Angeboten gehören sowohl individuelle Beratungen wie auch kommunenübergreifende Qualifizierungsworkshops und Lernräume sowie europäische Austauschformate.


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Pressemitteilung des BMBF: Mit Bildung gestalten wir die Zukunft vor Ort