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Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement – TransMit

08.05.2015

TransMit vertieft Zusammenarbeit mit Steuerungsgremium

Am 07. Mai 2015 traf sich das Steuerungsgremium der Transferagentur Mitteldeutschland in Leipzig. Am Tisch saßen Vertreter der Kultusministerien, Mitglieder kommunaler Spitzenverbände sowie Kommunen und Stiftungen aus "Lernen vor Ort". Gemeinsam mit der TransMit sind sie angetreten, die kommunale Bildungslandschaft in Mitteldeutschland zu gestalten.

Steuerungsgremium nach Vorbild von "Lernen vor Ort"

Seit dem Start 2014 ist die Transferagentur Mitteldeutschland in ein Kooperationsnetzwerk auf Bundes- und Landesebene eingebunden. Ziel der Zusammenarbeit ist es, sich auszutauschen und aus den Erfahrungen der anderen zu lernen.

Zweimal im Jahr trifft sich das TransMit-Team mit Expertinnen und Experten aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Steuerungsgremium. Gemeinsam besprechen sie den Stand der Umsetzung und diskutieren die nächsten strategischen Schritte. "Für uns als Transferagentur ist das Gremium ein wichtiger Partner, der uns mit wertvoller Expertise, Erfahrungen aus "Lernen vor Ort" und dem kritischen Blick durch die Brille der Länder zur Seite steht", sagte Dr. Elke Schreiber, Agenturleiterin TransMit. 

Gremienmitglieder unterstützen Auftaktveranstaltung

Nachdem sich die Mitglieder des Steuerungsgremiums vor einem halben Jahr in der DJI Außenstelle Halle kennengelernt haben, fanden sie Anfang Mai in vertrauter Atmosphäre am Agentur-Standort Leipzig zusammen. Nach der Begrüßung durch Dr. Birgit Reißig, Leiterin des DJI Halle, fasste Elke Schreiber den Arbeitsstand der Transferagentur Mitteldeutschland zusammen.

Sie lobte den Erfolg der Auftaktveranstaltung Ende 2014 und freute sich über die aktive Unterstützung der Gremienmitglieder. Ihre Teilnahme an der Podiumsdiskussion und den sich anschließenden Workshops hätte den Gästen wertvolle Impulse für den Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements gegeben. Zahlreiche interessierte Kommunen und Landkreise seien nach der Veranstaltung an die TransMit herangetreten, sagte die Agenturleiterin.

TransMit berichtet aus den Bundesländern

Die Berichte der Regionalteams aus den drei Bundesländern bestätigten die Einschätzung. Vor allem in Sachsen-Anhalt, so die Landeskoordinatorinnen und -koordinatoren, hätte die Transferagentur einen guten Start hingelegt. Die Zielvereinbarung mit dem Burgenlandkreis sei bereits unterzeichnet und sechs weitere Kooperationen in Vorbereitung.

Neben dem Stand der Erstansprache berichteten die Teams von landesspezifischen Herausforderungen, die sich im Laufe der Gespräche herauskristallisieren. Themen wie Fachkräftesicherung oder die Integration Asylsuchender sorgten vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen für eine lebhafte Diskussion in der Arbeitsgruppe. Die Anwesenden waren sich einig: Egal, ob Ballungszentren oder strukturschwache ländliche Räume, gute Bildungschancen steigern die Attraktivität einer Kommune und laden zum Bleiben ein. Kommunales Bildungsmanagement sei deshalb ein zentraler Lösungsansatz für die Herausforderungen des demografischen Wandels und damit ein wichtiger Standortfaktor im Ringen um Fachkräfte aus dem In- und Ausland.

Um noch mehr Kommunen für die Idee eines kommunalen Bildungsmanagements zu begeistern, wollen die Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter der TransMit zukünftig enger mit ihrem Steuerungsgremium zusammenarbeiten. Bestehende Strukturen sollen intensiver genutzt und Aktivitäten noch besser aufeinander abgestimmt werden.

Folgende Vorschläge wurden im Gremium eingebracht:

  • Eine intensivere Zusammenarbeit mit den Bürgerstiftungen
  • Berücksichtigung bildungsbezogener Landesprogramme beim Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements
  • Gemeinsame Veranstaltungen der TransMit mit Ministerien und kommunalen Spitzenverbänden
  • Stärkerer wechselseitiger Austausch zwischen "Lernen vor Ort"- und Transferkommunen

Das Team der Transferagentur Mitteldeutschland freut sich auf das dritte Arbeitstreffen im November 2015.